Projekte

Sie befinden sich hier > Startseite Freunde des Jenischpark e.V. > Projekte

Projekte

Der Jenischparkverein stellt Ihnen eine Auswahl seiner Projekte vor. Haben Sie weitere Anregungen, möchten Sie ein Projekt durch ihre Mitarbeit oder eine Spende unterstützen? Dann treten Sie mit uns in Kontakt.

Aktuelle Projekte

Auf neuen, alten Wegen

Neue Wege

Der Bäckerweg im Südosten des Parks, benannt nach dem ehemaligen Gasthaus an der Elbchaussee, sowie ein Teil des Fahrweges zwischen Jenisch Haus und Kaisertor wurden saniert. Möglich war dieses durch die Initiative des Vereins, die fachliche Beratung der Gartendenkmalpflege der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Mittel aus einer großzügigen Spende. Die Wege wurden ihrer ursprünglichen Lage entsprechend wiederhergestellt und veranschaulichen beispielhaft die Bedeutung der Wege in einem historischen Park.

Bäume im Pleasureground

Schnurrbaum

Japanischer Schnurbaum im PleasuregroundWie Gemälde so sammelte der Pflanzenliebhaber Martin Johan Jenisch exotische Baumarten, die er in den Pleasureground im Norden des Jenisch Hauses pflanzte. Noch heute stehen hier Schnurbaum, Schlitzbuche und der wahrscheinlich älteste Ginkgobaum Hamburgs.Seit dem Frühjahr 2007 weisen kleine Keramikschilder auf die sehenswertesten Bäume hin. Der Jenischparkverein plant zusätzlich die Herausgabe eines neuen Gehölzplans für den nördlichen Teil des Jenischparks.

Alter Gehölzplan als PDF zum Download (974 KB).

Abgeschlossene Projekte

Neubau der Knüppelbrücke

Marode Knüppelbrücke

Die usrprünglich aus rohen Stämmen und Ästen gezimmerte "Knüppelbrücke" ist zu einem Wahrzeichen des Parks geworden. Sie wurde 1997 nach historischen Bildern wieder aufgebaut. Aber nach nur 15 Jahren war die Brücke erneut baufällig.

Der Verein konnte die Brücke nun Dank mehrer großzügiger Spenden im Jahr 2015 erneuern lassen - mit einer Stahlkonstruktion, die mit Knüppeln aus Robinienholz verkleidet wurde. So erhält die Brücke langfristige Stabilität, erscheint aber im Gewand des historischen Vorbilds.

Ein neues Haus für den Verein

Neues Vereinshaus

Im Jahr 2009 hatte die Stadt dem Verein das stark sanierungsbedüftige Parkwärterhaus am Kaisertor für 20 Jahre für Vereinszwecke überlassen, mit Option auf Verlängerung. 2010 starteten die Planungen für die denkmalgerechte Renovierung des Parkwärterhäuschens. Im Frühjahr 2011 konnte der Verein die Eröffnung feiern. Es wird seither für Vereinssitzungen, Vorträge und kleine Feiern genutzt.

Die Renovierung war nur durch die Unterstützung zahlreicher großzügiger Spenden möglich.

 

Das Parkwärterhaus im Jenischpark als PDF zum Download (104 KB)
Weblog zur Instandsetzung des Parkwärterhauses

Pflanzung einer neuen Blutbuche

Die stattliche Blutbuche im Südosten des Jenisch Hauses trug in den letzten Jahren immer weniger Blätter. Die trockenen Sommer hatten dem Baum schwer zugesetzt. Im Juni 2007 wurde er schließlich gefällt. Um den markanten Blickfang langfristig wiederherzustellen, pflanzte der Verein der Freunde des Jenischparksam 15. April 2008 eine neue Blutbuche in der Nähe des alten Standorts.

Ein Sitzplatz unter alten Eichen

Im Schatten einer Baumgruppe beim Jenisch Haus genießen Parkbesucher heute wieder den Blick über den Park und die vorbeiziehenden Elbschiffe. Dank einer großzügigen Spende des Rotary Clubs Hamburg-Altona konnten im Jahr 2005 neue Bänke angefertigt und an diesem besonderen Ort aufgestellt werden. Mehr...

Ein Tor für den Kaiser

Kaisertor

Das Kaisertor an der ElbchausseeSeit September 2005 strahlt das sanierte Kaisertor an der Elbchaussee wieder in hellem Sandsteingelb. Vor 100 Jahren hatte Baron Jenisch das neobarocke Eingangstor anlässlich eines Besuchs des Kaisers Wilhelm II bauen lassen. In den letzten Jahrzehnten zerfiel diese Stück Parkgeschichte zunehmend. Der Verein Erhaltet Flottbek e.V. und die Stiftung Denkmalpflege konnten Spendenmittel in Höhe von 100.000 Euro für die umfangreiche Sanierung des Tores einwerben. Auch der Jenischparkverein unterstütze das Projekt und beteiligte sich mit einer Spende. Mehr...

Externe Projekte

Renaturierung der Flottbek im Jenischpark

Seit den 1960er Jahren fließt der obere Lauf der Flottbek durch zwei Rückhaltebecken. Damit wird das Fließgewässer vorrübergehend zum Stillgewässer. Das Wasser erwärmt sich, Algen vermehren sich und führen zu einer Trübung und Abnahme des Sauerstoffgehalts. Viele Wasserorganismen überleben diese plötzlichen Änderungen der Lebensbedingungen nicht und die Rückhaltbecken werden zur tödlichen Barriere. Um die Durchgängigkeit der Flottbek gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) wiederherzustellen, verlegt der Bezirk Altona die Flottbek zurück in ihr ehemaliges Bachbett östlich der Becken. Somit können Fische und andere Wasserorganismen wieder ungehindert bachaufwärts wandern. Die Hamburger Stadtentwässerung verlegt den Regenwasser-Sieleinlauf von der Brücke direkt in das Rückhaltebecken. So lagert sich der mit dem Regenwasser mitgeführte Sand im Becken ab, das so als Sandfang dient. Am Bachgrund würde der zusätzliche Sand die Tiere und Pflanzen ersticken. Das Wasser der Flottbek wird künftig nur noch bei Starkregenereignissen über eine Entlastungsrinne in die Rückhaltebecken geleitet. Denn der Bachlauf kann nur eine begrenzte Wassermenge verkraften. Im Zuge der Maßnahmen wird die Fußgängerbrücke erneuert und erhält einen größeren Durchlass. Das nördliche Rückhaltebecken wird entschlammt und erhält eine Tauchwand. Die geplanten Maßnahmen wurden u.a. mit den Belangen des Naturschutzes und des Denkmalschutzes abgestimmt.

Ein neues Museum für Eduard Bargheer

Die Gartenbauabteilung des Bezirksamtes Altona ist seit 2008 aus den Gebäuden am Hochrad 75 ausgezogen. Nach einem Interessenbekundungsverfahren steht nun fest, dass die die Eduard-Bargheer-Stiftung die Gebäude als Museum nutzen wird. Mit Unterstützung der Stiftung Hermman F. Reemtsma und einem beauftragten Architekten wurde ein Nutzungskonzept erstellt sowie ein das Ensemble ergänzender Neubau entworfen. Das Konzept sieht auch einen Café-Betrieb vor. Die Planungen sichern die Möglichkeit, Vorschläge aus dem Parkpflegewerk, wie die Wiederherstellung des historischen Laubengangs oder des Pleasureground, anzugehen.